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Notgroschen

Liquide Reserve von 3–6 Monatsausgaben für unerwartete Ereignisse.

LM
Leutrim MiftarajChefredakteur

Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch · Aktualisiert: Juni 2026

Leutrim Miftaraj ist Schweizer Unternehmer, Buchautor und Gründer von Innopulse Consulting GmbH (Zug). Er betreibt mehrere SaaS-Produkte im Finanz- und Budgetbereich und verfasst alle redaktionellen Inhalte auf Finanzüberblick.ch persönlich.

Definition

Der Notgroschen ist eine jederzeit verfügbare Reserve für unerwartete Ereignisse wie Jobverlust, Reparaturen oder Zahnarztrechnungen. Empfohlen werden 3–6 Monatsausgaben, bei unsicherem Einkommen mehr. Er gehört auf ein separates, sicheres und schnell verfügbares Konto — nicht in schwankende Anlagen. Der Notgroschen schützt davor, bei plötzlichen Ausgaben Schulden machen zu müssen.

Wie viel Notgroschen brauche ich?

Als Faustregel 3–6 Monatsausgaben. Wer ein sehr sicheres Einkommen und gute soziale Absicherung hat, kommt mit weniger aus; Selbständige und Alleinverdiener sollten eher mehr zurücklegen. Massgeblich sind die Ausgaben, nicht das Einkommen.

Wo gehört der Notgroschen hin?

Auf ein separates Sparkonto — sicher, schnell verfügbar und getrennt vom Alltagskonto, damit er nicht im Alltag aufgebraucht wird. Aktien oder ETF eignen sich nicht, da sie schwanken und im Bedarfsfall im Minus stehen könnten.

Beispiel

Bei Monatsausgaben von CHF 4'000 sollte der Notgroschen CHF 12'000–24'000 betragen. Liegt er auf einem separaten Sparkonto, ist er bei einer Reparatur sofort da — ohne teuren Kredit.

Tipps

  • Notgroschen per Dauerauftrag systematisch aufbauen.
  • Auf separatem, sicherem und sofort verfügbarem Konto halten.
  • Erst den Notgroschen aufbauen, dann langfristig anlegen.

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Häufige Fragen

Wie viel Notgroschen für die Schweiz?

3–6 Monatsausgaben für Angestellte, eher mehr für Selbständige oder bei unsicherem Einkommen. Wichtiger als die Zahl ist die sofortige Verfügbarkeit.

Wo soll ich den Notgroschen parken?

Auf einem separaten, sicheren Sparkonto. Nicht in Aktien oder ETF, da diese schwanken und im Bedarfsfall Verlust bedeuten könnten.

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