Wie hoch ist die Mietkaution in der Schweiz?
Die Mietkaution beträgt in der Schweiz bei Wohnungen höchstens drei Monatsmieten (netto, ohne Nebenkosten) und muss auf ein Mietkautionskonto auf den Namen der Mietperson einbezahlt werden. Das Geld bleibt Eigentum der Mietperson und wird nach beanstandungsfreier Wohnungsübergabe zurückerstattet.
📊 Maximale Kaution: max. 3 Nettomonatsmieten
Richtwerte im Vergleich
| Gruppe / Situation | Richtwert |
|---|---|
| Übliche Kaution | 2–3 Monatsmieten |
| Gesetzliches Maximum (Wohnung) | 3 Nettomonatsmieten |
| Mietkautionskonto | gesperrt, verzinst, auf eigenen Namen |
| Rückzahlung | nach Wohnungsabnahme |
Was bei der Mietkaution gilt
Bei der Miete einer Wohnung darf die Kaution (auch Depot genannt) höchstens drei Nettomonatsmieten betragen — also die Miete ohne Nebenkosten. Sie dient dem Vermieter als Sicherheit für allfällige Schäden oder ausstehende Zahlungen. Zentral ist, dass die Kaution auf ein spezielles Mietkautionskonto einbezahlt wird, das auf den Namen der Mietperson lautet und gesperrt ist. Das Geld bleibt damit Eigentum der Mietperson, wird verzinst und darf vom Vermieter nicht einfach abgezogen werden — eine Auszahlung braucht die Zustimmung beider Parteien oder einen Gerichtsentscheid. Nach der Wohnungsübergabe, wenn keine berechtigten Forderungen offen sind, wird die Kaution zurückerstattet.
Worauf man bei der Kaution achten sollte
Zwei praktische Punkte sind wichtig. Erstens die Liquidität: Bei einem Umzug muss die neue Kaution oft einbezahlt werden, bevor die alte zurückkommt — diese kurzfristige Doppelbelastung sollte man einplanen. Zweitens die Rückzahlung: Sie erfolgt erst nach beanstandungsfreier Wohnungsabnahme, weshalb eine saubere Übergabe (allenfalls mit professioneller Endreinigung und Abnahmegarantie) entscheidend ist, um die volle Kaution zurückzuerhalten. Als Alternative zum gebundenen Kautionskonto gibt es Mietkautionsversicherungen, bei denen man statt der Kaution eine laufende Prämie zahlt — das schont kurzfristig die Liquidität, kostet aber über die Mietdauer summiert oft mehr als der Zinsverlust auf dem Kautionskonto und baut kein eigenes Guthaben auf. Ob sich das lohnt, hängt von der Situation ab; für die meisten ist das klassische Kautionskonto günstiger.
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Wie hoch darf die Mietkaution in der Schweiz sein?
Bei Wohnungen höchstens drei Nettomonatsmieten (ohne Nebenkosten). Sie muss auf ein Mietkautionskonto auf den Namen der Mietperson einbezahlt werden und bleibt deren Eigentum.
Wann bekomme ich die Kaution zurück?
Nach beanstandungsfreier Wohnungsübergabe, wenn keine berechtigten Forderungen offen sind. Eine saubere Übergabe ist entscheidend — deshalb sichert eine professionelle Endreinigung mit Abnahmegarantie die Rückzahlung ab.
Lohnt sich eine Mietkautionsversicherung?
Sie schont kurzfristig die Liquidität, kostet aber über die Mietdauer summiert oft mehr als der Zinsverlust auf einem Kautionskonto und baut kein eigenes Guthaben auf. Für die meisten ist das klassische Kautionskonto günstiger.
Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch