Steuerprogression
Mit steigendem Einkommen steigt der Steuersatz überproportional.
Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch · Aktualisiert: Juni 2026
Leutrim Miftaraj ist Schweizer Unternehmer, Buchautor und Gründer von Innopulse Consulting GmbH (Zug). Er betreibt mehrere SaaS-Produkte im Finanz- und Budgetbereich und verfasst alle redaktionellen Inhalte auf Finanzüberblick.ch persönlich.
Definition
Die Steuerprogression bedeutet, dass höhere Einkommen prozentual stärker besteuert werden. Jeder zusätzlich verdiente Franken wird zum höheren Grenzsteuersatz besteuert. Genau hier setzen legale Steuerspar-Strategien an: Abzüge wie die Säule 3a oder Pensionskassen-Einkäufe senken das steuerbare Einkommen und wirken besonders stark bei hoher Progression.
Grenz- vs. Durchschnittssteuersatz
Der Grenzsteuersatz ist der Satz auf den zuletzt verdienten Franken — er liegt wegen der Progression über dem Durchschnittssteuersatz. Er bestimmt, wie viel ein Abzug einbringt: Ein Abzug von CHF 1'000 spart bei hohem Grenzsteuersatz mehr als bei tiefem.
Progression legal senken
Zwei Hebel: das steuerbare Einkommen über Abzüge senken (Säule 3a, PK-Einkauf, Berufskosten) und grössere Kapitalbezüge zeitlich staffeln, da sie separat und progressiv besteuert werden. Mehrere kleinere Bezüge in verschiedenen Jahren sind günstiger als ein grosser.
Beispiel
Eine Säule-3a-Einzahlung wirkt bei hohem Einkommen stärker, weil sie Einkommen zum hohen Grenzsteuersatz wegnimmt — dieselbe Einzahlung spart bei höherer Progression mehr Steuern.
Tipps
- Säule 3a und PK-Einkäufe nutzen — am wirksamsten bei hoher Progression.
- Kapitalbezüge über mehrere Jahre staffeln, um den Spitzensatz zu meiden.
- Alle zulässigen Abzüge ausschöpfen.
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Häufige Fragen
Was ist der Grenzsteuersatz?
Der Steuersatz auf den zuletzt verdienten Franken. Wegen der Progression liegt er über dem Durchschnittssteuersatz und bestimmt, wie viel ein Abzug einbringt.
Wie senke ich die Steuerprogression?
Durch Abzüge (Säule 3a, PK-Einkauf, Berufskosten) und durch die zeitliche Staffelung grosser Kapitalbezüge, damit nicht alles im selben Jahr zum Spitzensatz besteuert wird.