Wie viel Erspartes mit 25 ist normal?
Mit 25 liegt das Ersparte in der Schweiz typischerweise zwischen CHF 5’000 und 30’000 — je nach Ausbildungsweg und Erwerbsjahren. Wer nach der Lehre schon fünf Jahre verdient, liegt höher; wer studiert, oft bei null oder im Minus. Entscheidend ist nicht der Stand, sondern der Start einer Sparroutine.
📊 Typische Bandbreite: CHF 5’000–30’000
Richtwerte im Vergleich
| Gruppe / Situation | Richtwert |
|---|---|
| Studierende ohne Nebenjob | CHF 0–5’000 |
| Studierende mit Nebenjob | CHF 5’000–15’000 |
| Nach Lehre, erste Berufsjahre | CHF 15’000–30’000 |
| Mit 3a seit Lehrbeginn | + CHF 10’000–20’000 aus 3a |
Warum 25 ein schlechtes Vergleichsalter ist
Mit 25 sind die Lebenswege noch maximal verschieden: Der eine hat nach der Lehre sieben Jahre verdient, die andere steckt im dritten Studienjahr. Ein Vergleich der Kontostände sagt deshalb fast nichts — er misst vor allem, wie früh jemand ins Erwerbsleben eingestiegen ist, nicht wie gut jemand mit Geld umgeht. Wer mit 25 studiert und CHF 3’000 hat, ist finanziell nicht «schlechter» als jemand mit CHF 25’000 nach fünf Lehrjahren. Der faire Massstab ist die Sparquote im Verhältnis zum verfügbaren Einkommen — und die kann auch mit kleinem Budget vorbildlich sein.
Was mit 25 den grössten Unterschied macht
Zwei Dinge zählen mehr als der aktuelle Kontostand: Erstens der Aufbau eines Notgroschens von zwei bis drei Monatsausgaben — das erste finanzielle Sicherheitsnetz. Zweitens der Start der Säule 3a, sobald ein AHV-pflichtiges Einkommen da ist. Die 3a-Einzahlungen mit 25 sind wegen der 40 Jahre Zinseszins bis zur Pensionierung die wertvollsten überhaupt: Ein Franken mit 25 eingezahlt wird bis 65 zu einem Vielfachen. Wer diese beiden Gewohnheiten mit 25 etabliert, hat einen uneinholbaren Vorsprung — unabhängig vom heutigen Stand.
Früh starten statt vergleichen
BudgetHub hilft dir, mit dem ersten Lohn eine Sparroutine aufzubauen — der grösste Hebel, den du mit 25 hast.
BudgetHub kostenlos starten →Häufige Fragen
Ich habe mit 25 noch nichts gespart — ist das schlimm?
Nein, gerade wenn du noch in Ausbildung bist, ist das völlig normal. Wichtig ist, mit dem ersten regelmässigen Lohn eine Sparroutine zu starten — auch kleine Beträge zählen wegen der langen Laufzeit enorm.
Lohnt sich die Säule 3a schon mit 25?
Ja, mehr als in jedem späteren Alter. Wegen des Zinseszinses über 40 Jahre sind frühe Einzahlungen am wertvollsten. Schon kleine, regelmässige Beträge in eine Wertschriften-3a bauen langfristig ein beträchtliches Vermögen auf.
Sparen oder Ausbildung/Weiterbildung finanzieren?
In diesem Alter ist Investition in die eigene Qualifikation oft die beste «Rendite» — sie erhöht das künftige Einkommen. Notgroschen aufbauen und parallel in sich selbst investieren schliesst sich nicht aus.
Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch